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Sportmedizinische Abklärung

leistungPlötzliche Herzprobleme beim Sport treten vor allem bei Männern über 40 Jahren in Kombination mit ungewohnter Belastung gehäuft auf. Deshalb gilt für intensiv sportlich aktive Menschen (Männer über 45 und Frauen über 55)  die Empfehlung sich sportmedizinisch abklären lassen sollten. Dazu gehört eine detailinerte medizinische Befragung (Brustkorbschmerzen, Rhythmusstörungen, familiäre Belastungen und Risikofaktoren). Danach sollte eine klinische Untersuchung des Herzens durchgeführt, ein ruhe EKG  geschrieben und Blutwerte (z.B. Cholesterin) kontrolliert werden.  Bei Ausfälligkeiten wird später ein Belastungs-EKG oder ein Ultraschall des Herzens (Echokardiogramm) empfohlen. Werden dabei krankhafte Veränderungen entdeckt, kann oft eine folgeschwere Erkrankung abgewendet werden.

Aber auch „Normalbefunde“ haben einen Nutzen: Ein strenges Training/Wettkampf kann den Körper an seine Belastungsgrenzen bringen und kleinere Beschwerden sind dann an der Tagesordnung. Diese Sportuntersuchungen fördern das Vertrauen in den eigenen Körper und erlauben die nötige Gelassenheit um kleinere Beschwerden zu verdrängen und effektiv zu trainieren.

Trotzdem gilt, Warnsymptome wie Schwindel oder unklare Brustschmerzen ernst zu nehmen und beim Spezialisten abklären zu lassen. Bei Infekten mit Fieber sollte das Training oder der Wettkampf eindeutig gestrichen werden. Das Risiko ist einfach zu hoch.

Fazit: Diese Sportuntersuchungen kann ich jedem/jeder nur empfehlen!

Quellen: Kohl H., et al.: Physical activity, physical fitness, and sudden cardiac death. Epidemiol. Rev. 1992; 14: 37–58.

Mittleman M.A.,  et al.: Triggering of acute myocardial infarction by heavy physical exertion. N. Engl. J. Med. 1993; 329: 1677–1683,

Balady G., et al.: Recommendations for cardiovascular screening, staffing, an emergency policies at health / fitness facilities: a Joint position statement of the American College of Sport Medicine and the American Heart Association. Med. Sci. Sports Exerc. 1998

 
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