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Seit über 100 Jahren: Boston Marathon

BostonNur wenige der heutige Sportereignisse werden seit mehr als 100 Jahren regelmässig ausgetragen. Neben der Olympiade ist der Boston Marathon, welcher erstmalig 1897 ausgetragen wurde, eines dieser prestigeträchtigen Anlässe. Jährlich am Patriot’s Day (Montag nach Ostern) starten über 20’000 Läuferinnen und Läufer in Hopkinton ihren anstrengenden Weg nach Boston. Die Stecke gilt, wegen Ihren rollenden Hügeln, als zäh und hart. Vor allem der Heartbeark Hill bei Kilometer 32 in Newton ist berüchtigt und teilt die Spreu vom Weizen.

Bereits als 5-jähriger Junge hat mich dieses Ereignis fasziniert. Die ganze Stadt applaudierte entlang der Strecke und wir durften den Athleten Wasser reichen. Während meiner Forschungszeit an der Harvard Medical School 25 Jahre später bin ich wieder fasziniert unter den Zuschauern gestanden. Prägende Erlebnisse wie es scheint, den jetzt bin ich für den Marathon 2015 angemeldet.

Falls das Training weiterhin so gut voran geht, werde ich also mit vielen Spitzenläufern in Boston mitlaufen dürfen (Natürlich viel weiter hinten, bei den Hobbyathleten). Es fehlen noch einige hundert Trainingskilometer, doch die Motivation und Vorfreude ist sehr gross.

 
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New Book: Cells and Biomaterials in Regenerative Medicine

3422Edited by Daniel Eberli , ISBN 978-953-51-1731-5, 382 pages, Publisher: InTech, Chapters published November 26, 2014

This book serves as a good starting point for anyone interested in the application of tissue engineering. It offers a colorful mix of topics, which explain the obstacles and possible solutions for TE applications. The first part covers the use of adult stem cells and their applications. The following chapters offer an insight into the development of a tailored biomaterial for organ replacement and highlight the importance of cell-biomaterial interaction. In summary, this book offers insights into a wide variety of cells, biomaterials, interfaces and applications of the next generation biotechnology, which is tissue engineering.

Download Chapters Here here 

 
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L’Eroica 2014

Published on October 7, 2014 by in Rennrad

titelDie Herausforderung der historischen Rennradtour „Eroica“ lässt sich mit der Wahl der Streckenlänge und des Alters des Fahrrades selber dosieren. Für mich sollte es der ultimative Test von Mensch und Maschine werden.

Die Sonne ist gerade über den rollenden Hügeln der Toskana aufgegangen und taucht die Gegend in ein warmes Rot. Trotzdem ist es am Start zur Eroica in Gaiole-in-Chianti zum Schlottern kalt. Die wollenen Hosen und bunten Trikots  geben im Schatten der historischen Häuser zu wenig warm. Mit klappernden Zähnen schieben wir mit 3000 andern Fahrradbegeisterten die alten Rennräder in Richtung Startlinie. Die Aluflasche ist gefüllt und der Reservereifen um die Schultern gewickelt. „Nur keinen Platten“ denke ich und drücke mir heimlich selber die Daumen. Unterwegs einen neuen Colle-Reifen aufzukleben wäre ein kleines Desaster. Aber mein 65-jähriges Rennrad (Titan, Belgien – zusammengebaut vom Rahmenbauer Moser, Zürich) ist eigentlich gut in Schuss, mehrere Touren auf Schweizer Forstwegen hat es gut überstanden.

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Nachdem unsere Startkarte abgestempelt ist, rollen wir mit hunderten von historischen Rennradfahrern Richtung Pianella. Die Sonnenstrahlen und das Aufwärtsfahren erwärmen die eiskalten Muskeln. Die ersten Kilometer auf  asphaltierten Strassen erlauben mit Gleichgesinnten über ihre schönen Rennräder zu plaudern. Wegen der Sprachbarriere bleibt es jedoch oft bei einen „Bella bicicletta“ und einem freundlichen Lächeln. Kurz vor dem ersten Anstieg beginnt die klassische weisse Staubstrasse, die „strada bianca“. Hier passiert auch schon mein erstes Ungeschick. Meine Simplex-Schaltung, die Tour-de-France-Schaltung der 50er Jahren,  hat nur 5 eher strenge Gänge. Also geht es im Wiegetritt zügig den langen Bergrücken hoch. Da dreht das Hinterrad im Kies plötzlich durch und ich stürze in voller Fahrt. In Puderzucker getaucht betrachte ich den angerichteten Schaden. Blutende Schürfungen mit eingegrabenen Steinchen am Unterarm und Bein ergibt die medizinische Bestandsaufnahme. Das Rad scheint noch funktionstüchtig zu sein. Ein freundlicher, älterer Zuschauer hilft mir den Lenker wieder gerade zu biegen. Etwas Wasser über die Wunden, den Strassenstaub abklopfen und weiter geht’s. Es folgen toskanische Landschaften aus dem Bilderbuch mit goldigen Weinbergen, verlassenen Gutshöfen und Zypressenalleen.

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Gerade als ich denke, dass der Rest der Strecke sicherlich unfallfrei wird, reisst ein anderer Rennradfahrer mich wieder zu Boden. Er fällt gefährlich auf mein Vorderrad und die historischen Flügelmuttern bohren sich durch sein Trikot in seinen Rücken. Sein Rad bleibt heil und seine Wunden sind rasch desinfiziert. Erst beim Aufstellen meines Rades fällt mir auf, dass mein Vorderrad total verbogen ist. Ans Weiterfahren war so nicht zu denken, nicht einmal schieben konnte ich mein Rennrad.

Aber zum Glück ist ein mobiler Mechaniker Wagen des Veranstalters in der Nähe. Auf meine Frage, ob ich die Eroica nach der Reparatur noch fertig fahren könne, schaut mich der Mechaniker freundlich an und meint „no problema“. Er nimmt darauf das Vorderrad übers Knie, so wie man üblicherweise dicke Äste im Wald bricht und biegt es wieder gerade. Nach 20 weiteren Minuten Vorderrad zentrieren kann ich mich wieder auf den Weg zur ersten Raststation im Städtchen Radda machen. Mit viel Liebe werden hier den Radfahrern geschmierte Brote und Trauben vor der rustikalen Stadtmauer angeboten. Exotisch und fein sind die in Wein getauchten süssen Weissbrote. Der nächste Abschnitt ist erneut Toskana pur; Die strade bianche verlaufen durch Olivenhaine und buschige Wälder. Die Aussicht auf die vielen kleinen Ortschaften auf den Hügeln mit den romanischen Türmen ist grandios. Teilweise sind die steilen Staubstrassen technisch anspruchsvoll, eher Mountainbike Terrain nach heutigem Standard. Immer wieder wird das Material durch die vielen Schlaglöcher aufs Äusserste getestet. Mehr als einmal wünsche ich mir, dass mein Rennrad noch bis ans Ziel zusammenhält.  Immer wieder bewundere ich die wundschönen restaurierten Rennräder, einige fast 100 Jahre alt. Die Sonne ist nun bereits über den Zenit gewandert und die gossen Quellwolken spenden immer wieder willkommenen Schatten. Im gleissenden Licht geht es auf die zweitletzte Abfahrt auf einer holprigen strada bianca. Da versagt plötzlich die Vorderbremse. Trotz vollem Durchziehen bremst sie nicht mehr. Mit den Schuhen und einer quietschenden Hinterbremse komme ich zum Stehen. Die ständigen Vibrationen haben eine Schraube am Bremshebel gelöst, welche nun irgendwo auf den letzten Kilometern im Staub liegt. Die steilen Abfahrten gehe ich nun gezwungener weise gelassener an, trotzdem muss ich bremsen und es beginnt nach Gummi zu riechen. Vor mir sehe ich einen Rennradfahrer der wegen eins Platten

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sein tolles Atala-Rennrad schiebt. Da sich mein Hinterrad sowieso abkühlen muss, bleibe ich stehen und schenke ihm meinen Reserve-Colle. Nach fünf Minuten und einem „Molto Grazie“ sind wir beide wieder auf der Strecke bergab. Mein Hinterrad erhitzt sich weiter und plötzlich bemerke ich ein regelmässiges Holpern. Der Colle-Kleber ist geschmolzen, der Reifen verrutscht und beim Ventil deutlich ausgeweitet. Falls der Reifen jetzt platzt muss ich einen anderen Teilnehmer um einen Reservereifen anbetteln, da ich meinen ja hergeschenkt habe. Um meine Chancen zu erhöhen, das Ziel zu erreichen bastle ich mit dem Autoschlüssel den Bremshebel so um, dass ich nun die Vorderbremse anstelle der Hinterbremse benutzen kann. Bei den steilen Abfahrten auf den strade bianche muss ich aber jetzt schieben, zu gross ist die Gefahr erneut zu stürzen. Der letzte Anstieg ist mir daher sehr willkommen. Voller Elan trete ich den letzten Berg hoch bis ein Strassenschild verkündet: „Gaiole 12km“. Etwas beruhigt trete ich weiter, denn diese Strecke schaffe ich im Notfall auch zu Fuss noch vor Sonnenuntergang. Die letzten paar Kilometer lasse ich es die Strasse hinunter rollen und versuche nur mit dem Windwiederstand zu bremsen, was erstaunlich gut gelingt. Durchs Ziel fahre ich bald darauf mit einem holpernden Rad, mit nur einer funktionierenden Bremse, mit einem aufgeschürften Arm, aber einem strahlenden Gesicht.

 
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Fokale Therapie des Prostatatumors (HIFU)

Published on June 1, 2014 by in Urologie

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Dank High Tech und besserem Verständnis kann der Prostatakrebs oft schonend behandelt werden.
War die Empfehlung nach der Diagnose Prostatakrebs früher einfach, müssen heute viel mehr Faktoren berücksichtigt werden, um den Patienten wirklich optimal zu beraten. Dank einigen wegweisenden Studien haben wir Ärzte in den letzten Jahren einiges dazugelernt. Mehrere Arbeiten zeigen nur einen kleinen Überlebensvorteil zugunsten der radikalen Therapie und dies leider mit den bekannten Nebenwirkungen wie Impotenz (50%), Inkontinenz (12%) und Darmproblemen.

Moderne Urologen bieten deshalb Patienten mit einseitigem wenig aggressivem Prostatatumor ein sogenanntes „Acitve Surveillance“ an. Hier wird der Patient in vordefinierten Abständen kontrolliert und eine Therapie nur dann empfohlen, falls sich das Risiko während der Beobachtungszeit erhöht. Wird während der Abklärung eine Veränderung des Prostatakarzinom zu einem aggressiven Typ entdeckt, sollte dieser Patient wohl die Nebenwirkungen in Kauf nehmen und sich radikal therapieren lassen. Liegt bei Diagnosestellung bereits ein aggressiver Prostatakrebs vor, ist meist ebenfalls die radikale Therapie die richtige Entscheidung. Ein grosser Teil der Patienten liegt jedoch genau zwischen „zuwarten“ und radikal therapieren. Hier sollte eine möglichst nebenwirkungsarme Therapiemethode benutzt werden, um den Krebs zu kontrollieren ohne die Lebensqualität des Patienten einzuschränken. Genau hier setzt die fokale HIFU (high intensity focussed ultrasound) an. Mit dieser präzisen Energiequelle kann ein Prostatatumor, nach genauer Lokalisierung mittels Magnetresonanz Bildgebung (MRI) und Biopsie, behandelt werden. Die vorhandenen Therapieresultate sind sehr vielversprechend und das mit 10-fach weniger  Impotenz  verglichen mit der Radikalen Therapie.  Diese moderne Therapiemethode ist nur dank einem Zusammenspiel der erweiterten Diagnostik mittels Magnetresonanz, optimaler Planung am Computer und präziser Energiequelle möglich.

HIFU2Die Prostata liegt knapp neben dem Dickdarm, daher kann eine in den Enddarm eingeführte Sonde die Prostata genau ausmessen und präzise therapieren ohne eine chirurgische Inzision machen zu müssen. HIFU und die fokale Therapie des Prostatatumors stellen einen neuen, hochwertigen Mittelweg zur Behandlung des häufigsten Tumors des Mannes dar. Im Frühjahr 2014 hat das Universitätsspital Zürich entschieden ein HIFU–Gerät neuester Generation zu kaufen und diese neue Therapie Patienten mit lokalisiertem Prostatatumor anzubieten.  Link zum UniSpital.

 
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Männer Ticken anders – auch in der Gesundheit

Published on June 1, 2014 by in Uncategorized

ZimmerliEberli

Mann sein ist schwierig! Leider bestätigen die aktuellen Studien den Stereotyp Mann. Frauen hören deutlich besser auf ihren Körper und gehen auch häufiger zur medizinischen Kontrolle. Dies könnte ein Grund dafür sein, weshalb Frauen älter werden als Männer.  Interessant ist jedoch, dass der Unterschied immer kleiner wird und heute bereits die Lebensjahre bei “guter Gesundheit” für Mann und Frau gleich  sind.

Um die Grundlagenversorgung für Männer in der Schweiz weiter zu verbessern und das Phänomen “Mann” besser zu verstehen, organisieren die Urologie und Innere Medizin des UniversitätsSpitales Zürich jedes Jahr ein Symposium für interessierte Grundversorger, Internisten und Urologen. Gemeinsam mit PD Dr. L. Zimmerli konnten wir in den letzen Jahren  namhafte Referenten dazu einladen über wichtige “Männer Krankheiten” zu beichten. Mit der Auswahl weitgefächerter Themen wollen wir versuchen, den Mann ganzheitlich zu betreuen. Was nützt ein perfekter Harnstrahl nach einer geglückten Prostataoperation, wenn der Patient bald darauf einen schweren Herzinfarkt erleidet? Die Vorzeichen muss man erfragen und die Risikofaktoren diskutieren. Aber wie spricht man erfolgreich mit einem Mann? Auch Burnout ist bei Männern häufiger und muss erkannt werden.  Männer sind extremer. Unsere Referenten haben mehrmals auf die erhöhte Risikobereitschaft beim Sport mit zum Teil verheerenden Verletzungen hingewiesen. Tja, Mann sein scheint schwierig. Das  Symposium für nächstes Frühjahr ist bereits  in Planung.

 
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Die Nacht wird zum Tag: Beleuchtung für Trailrunner

Published on May 22, 2014 by in Gadget, Trail-Run

Ohne TitelDie Stirnlampe, eine Lichtquelle welche vollautomatisch der Blickrichtung folgt, muss als grossartige Erfindung gelten. Jedoch wären die ersten Carbid betriebenen Lampen der Grubenarbeiter mit dem ständigen auf und ab überfordert und glattweg zu schwer zum Rennen.

Die LED Technologie hat es in den letzten Jahren ermöglicht, eine helle Lampe in ein kleines Gehäuse zu stecken und zusätzlich eine lange Brenndauer zu erreichen. Es haben sich auch einige Spezialisten unter den Stirnlampen entwickelt: Für lange Läufe durch die Wüste in Australien sind Doppellampen mit bis 700 Lumen entstanden, welche ein Känguru in einem km noch blendet. Den Gegenpol stellt die Notfall Stirnlampe mit mini-Knopfzellen dar, welche in jede Reiseapotheke passt.

Neu sind einige High-Tech Modelle mit automatischer Lichtadaptation. Mehrere Modelle sind mit Sensoren ausgestattet, um die Helligkeit im angestrahlten Gebiet zu messen und zu optimieren. Diese Automatik soll vor allem Energie sparen. Sie  erlaubt zudem von der Ausleuchtung eines fernen Waldes auf eine Wanderkarte zu schwenken, ohne geblendet zu werden. Das gewünschte Verhalten dieser Lampen bei ändernden Lichtverhältnissen kann bequem über USB am Computer programmiert werden. Leider bedeuten diese neuen Features auch mehr Gewicht, was beim Rennen doch zu einer Abnahme des Tragekomforts führt.  Sind  Batterie und  Lampe  an der Stirn angebracht, ist das Gewicht ein nicht zu unterschätzender Nachteil.

Lamphight

Aktuell besteht ein Trend zur Zweitlampe in der Hand. Das Experiment ist einfach gemacht. Unebenheiten am Boden sind bei Beleuchtung aus Augenhöhe (linkes Bild) deutlich schlechter zu sehen, da der Schattenwurf praktisch fehlt. Deshalb scheint es optimal zu sein, eine mittelstarke, leichte Stirnlampe mit einer in der Hand gehalten Lampe (Rechtes Bild, mit deutlich mehr Kontrast) zu kombinieren. Die zweite Lampe kann bei ebenen Streckenabschnitten ausgeschaltet werden (Reflektierende Weste nicht vergessen!).

 
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Historisches Rennrad-Rennen in der Toscana

lerohica

L’ Eroica. Dieses Strassenrennen soll den “Helden” des Radsports Tribut zollen. Aus dem stillen Protest gegen die  Asphaltierung vieler Naturstrassen in der Toskana, ist eines der bekanntesten klassischen Radrennen der Welt geworden. Um das Event so authentisch wie möglich zu halten, sind die Regeln sehr streng. Es sind nur Rennräder mit Stahlrahmen älter als 1978  zugelassen. Die Gangschaltung muss am Rahmen sein und Click-Pedale sind verboten. Obwohl moderne Helme erlaubt sind, geben sich die heutigen Rennradfahrer grosse Mühe, dass auch die Kleidung und Ausrüstung zeitgemäss sind.

handschuh

Ein neues Ziel ist also gesetzt. Gerne würde ich die  76km über die Staubstrassen der Toskana unter die Räder nehmen. Nun gilt es also ein klassisches Fahrrad mitsamt der Ausrüstung aus den 50er Jahren zu finden. Kein leichtes Unterfangen welches sicherlich ebenfalls Ausdauer abverlangt. Zusätzlich muss ich auch lernen die historische Velotechnik zu verstehen und Colle-Reifen zu kleben. Letztes Wochenende habe ich ein kleines Erfolgserlebnis gehabt und gehäkelte Rennradhanschuhe aus der richtigen Zeit von einem ehemaligen Rennradfahrer geschenkt bekommen. Das nenne ich einen geglückten Start in dieses Projektes. Ich freue mich schon aufs Training im juckenden klassischen Trikot.

Ein schönes Video zum geniessen gibt es hier.

 
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Sportmedizinische Abklärung

leistungPlötzliche Herzprobleme beim Sport treten vor allem bei Männern über 40 Jahren in Kombination mit ungewohnter Belastung gehäuft auf. Deshalb gilt für intensiv sportlich aktive Menschen (Männer über 45 und Frauen über 55)  die Empfehlung sich sportmedizinisch abklären lassen sollten. Dazu gehört eine detailinerte medizinische Befragung (Brustkorbschmerzen, Rhythmusstörungen, familiäre Belastungen und Risikofaktoren). Danach sollte eine klinische Untersuchung des Herzens durchgeführt, ein ruhe EKG  geschrieben und Blutwerte (z.B. Cholesterin) kontrolliert werden.  Bei Ausfälligkeiten wird später ein Belastungs-EKG oder ein Ultraschall des Herzens (Echokardiogramm) empfohlen. Werden dabei krankhafte Veränderungen entdeckt, kann oft eine folgeschwere Erkrankung abgewendet werden.

Aber auch „Normalbefunde“ haben einen Nutzen: Ein strenges Training/Wettkampf kann den Körper an seine Belastungsgrenzen bringen und kleinere Beschwerden sind dann an der Tagesordnung. Diese Sportuntersuchungen fördern das Vertrauen in den eigenen Körper und erlauben die nötige Gelassenheit um kleinere Beschwerden zu verdrängen und effektiv zu trainieren.

Trotzdem gilt, Warnsymptome wie Schwindel oder unklare Brustschmerzen ernst zu nehmen und beim Spezialisten abklären zu lassen. Bei Infekten mit Fieber sollte das Training oder der Wettkampf eindeutig gestrichen werden. Das Risiko ist einfach zu hoch.

Fazit: Diese Sportuntersuchungen kann ich jedem/jeder nur empfehlen!

Quellen: Kohl H., et al.: Physical activity, physical fitness, and sudden cardiac death. Epidemiol. Rev. 1992; 14: 37–58.

Mittleman M.A.,  et al.: Triggering of acute myocardial infarction by heavy physical exertion. N. Engl. J. Med. 1993; 329: 1677–1683,

Balady G., et al.: Recommendations for cardiovascular screening, staffing, an emergency policies at health / fitness facilities: a Joint position statement of the American College of Sport Medicine and the American Heart Association. Med. Sci. Sports Exerc. 1998

 
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Prostatatumore sind gut im “Recyclieren”

Zellen

Nach einer jahrelangen Pause sind in den letzten Monaten viele neue Medikamente zur Therapie des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms auf den Markt gekommen. Viele ermöglichen ein längeres Überleben ohne erhebliche Nebenwirkungen und garantieren so die Lebensqualität der Patienten für längere Zeit auf sehr gutem Niveau zu halten.

Auf Zellebene üben diese neuen Medikamente einen heftigen Druck auf die Tumorzellen aus. Eine Überlebensstrategie dieser Tumorzellen ist ein verbessertes „Recyclieren“ von Abfallmolekülen um so an neue Energie und biologische Bausteine zu kommen (Autophagie). Damit könnten die Tumorzellen etwas länger leben; vielleicht genau so lange nötig um wieder einen neuen Ausweg zu entwickeln und so „resistent“ gegen diese neuen Medikamente zu werden. In unserem Forschungsprojekt versuchen wir dem fortgeschrittenen Prostatakrebs keinen Ausweg zu bieten indem wir diese neuen Medikamente einsetzen und gleichzeitig die „Autophagie“ blockieren. Wir hoffen damit bald eine noch bessere Wirkung zeigen zu können.

Ein sehr gelungenes Portrait finden sie auf der Webseite des Universitätsvereins.

 
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Thoughts on Training for Long Distance Running

Published on February 14, 2014 by in Trail-Run

SchuheI am no running expert, but I have picked up some tips and tricks over the last years. Following these recommendations will help you on your journey becoming a long distance runner.

Training plans: Find a training plan that suits you. Do not overestimate your fitness level and pick one that seems easy and doable. You can always increase the intensity or number of repeats, if you are fit for it. I made very good experiences with plans from Higdon and McMillan.

Find an achievable goal: It is much easier to train hard if you have a set goal/race date. Find one with your friends and train together.

Build your distance: When starting a new training cycle try to increase your distance gradually. Most training plans will increase the weekly mileage by 10%, with a recovery week with less mileage during week 4.

Recovery: Many people are not aware that the training gain happens in recovery, when the body is producing new muscle cell components. After a hard workout try to get 20g of protein within 30 minutes. When combined with carbohydrates in a 4carb : 1prot ratio it will boost recovery.

Sleep: Running puts extra strain on your body. You will notice that during training you will need more sleep (30-60 min per night). Don’t expect to sleep well on the night before the event, everyone is nervous. Therefore, try to get a get plenty of sleep during the last week before the event.

Equipment: You can get as fancy as you want. Most important are your running shoes. A good rule of thumb is, that you need one pair for every workout you do per week. So if you train 4 times per week get 3 pairs of road running shoes and one pair of trail shoes.

Injury: Almost all runners will suffer some sort of running injury during a year of training. Pay special attention during interval or fast-pace trainings, this is where injury strikes. Adequate warm-up is highly recommended. When injured, cut back on running and use cross-trainer and bike for the next trainings.

Music: Running with music will give you a boost, science is indicating up to 5%. Put together a fast pace play list and see how you react.  Always stay aware of your surrounding! I am currently only using headphones that allow environmental noise to come through.

Carbohydrates on-the-go: For an average adult 40g of carbohydrates per hour is fine. You can use gels, sport drinks or chewables.  I use gels and water only.  Using water allows me to pore it over my head, soak my shirt if the temperature is high or wash my hands. You will have to experiment what brand you like. Caution; too much gels will force you to visit the loo more often than you like.

Fluid intake: During running you loose water though transpiration and breathing. Do the experiment and stand on a scale before and after a run to calculate the loss over time. Temperature does have a significant impact; however, do not underestimate the loss of water during low temperature runs (very low humidity).

Pre-race meal: You will have to experiment with what your stomach is able to hold. My recommendation is to start with the last meal 4 hours before the event and then try to shorten the time. You can also use sport drinks or sport bars to bridge the gap. Many of us chose white bread with honey and a large cup of coffee (supporting the last bowel movement before the race).

Taper and carboloading: During the last days before the event cut down on mileage and do only short and fast workouts. For races longer than a half marathon fill up your carbohydrate storage by arranging your meals around carbohydrates. Try not to eat more calories, just exchange fats, proteins and fiber with easy digestible carbohydrates.

Be visible – safety fist: Sometimes you have to run along streets, even in the dark. Always try to run on the side facing traffic and be visible. A head light and reflective vest are great accessories for winter training.

 
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Satellite distress systems: Help when you really need it!

Published on January 21, 2014 by in Gadget, Trail-Run

Foto-2(D) Während meines Trail Runs im Grand Canyon hatte ich zusätzlich zu meiner kleinen Apotheke ein satellitengestütztes Alarmierungsgerät mit dabei. Für Interessierte habe ich habe eine kurze Übersicht(PDF) dazu geschrieben.
(ENG) During one of my last trail runs I realized the limited cell coverage in several valleys, including grand canyon. Knowing how a minor misstep can lead to serious injury, I decided to write this review on satellite based emergency devices.

Read full article (PDF)…

 
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Klavier aus Menschen, Human Piano

Published on November 26, 2013 by in Gadget, Must See!

Makey2 Ein kleines Gerät (Makey-Makey) aus dem “Media Lab” des MITs ermöglicht es aus praktisch jedem Gegenstand eine Computer-Taste zu machen. Einige basteln damit einen Kontroller für Spiele oder ein Bananen-Klavier. Auch lassen sich Menschen in Tasten verwandeln und so in der Gruppe Lieder spielen.
Zum 70 Geburtstag meiner Mutter haben die Enkelkinder mit mir Happy Birthday gespielt. Man bracht dazu nur viel Kabel und ein virtuelles Piano. Alles richtig verbunden und schon kann das Komponieren beginnen.
Hier ist meine Variation des klassischen “Happy Birthday”-Songs:


 
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